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Menschen, die im Wald leben – moderne Einsiedler und Aussteiger

Gepostet am 16 August 2019

Weg von der Familie, weg von jedem Luxus, weg von der Zivilisation – Menschen, die sich für ein Leben in der freien Natur entscheiden und ihre Zeit im Wald verbringen – das gibt’s!

Menschen im Wald

Dass Bäume und Wälder essenziell für das Leben auf der Erde sind, wissen wir von NIKIN – darum setzen wir uns auch aktiv für die Wiederaufforstung der Wälder weltweit ein. Seit der Entstehung der Menschheit wurde immer mehr zivilisiert – es entstanden Gesellschaften und Systeme, die mal besser und mal schlechter funktionieren. Die besser funktionieren haben oftmals einen gravierenden Effekt auf die Gesundheit der Menschen und der Natur. Es gibt auch heute noch Urvölker, die sich nicht modernisiert haben, glücklich damit sind und in der Natur leben. Darum überrascht es nicht, dass immer häufiger Menschen aus unserer Gesellschaft aussteigen und ein neues Leben, fern ab von der Zivilisation, beginnen. Aber wer sind die Menschen, die im Wald leben?

Aus welchen Gründen ziehen Menschen sich in die Natur zurück?

Es gibt viele Gründe, warum Menschen sich zurückziehen in den Wald. Eins vorab, eigentlich ist es verboten. Unter anderem aus Sicherheitsgründen. Dennoch, oft lässt man die modernen „Waldmenschen“ gewähren. Denn viele von ihnen sind harmlos. Sie ziehen sich graduell und freiwillig zurück, etwa weil sie zunächst beruflich im und mit dem Wald leben und ihre Kontakte mit der „Zivilisation“ allmählich reduzieren. Andere verstehen sich als „Hüter des Waldes“, wollen sich nützlich machen, Abfälle beseitigen und ganz einfach in Ruhe gelassen werden. Nicht wenige Waldbewohner haben im Laufe ihres Lebens psychische oder soziale Problemphasen durchlaufen und den Wald als Rückzugsort gewählt.

Nur sehr wenige kann man als bewusste Aussteiger bezeichnen, die der Zivilisation schlagartig den Rücken kehren. Und die bleiben oft nicht lange – während die bekannteren Waldbewohner in der Schweiz oft jahrzehntelang ungestört ihrer Lebensweise nachgehen können und gewissermassen geduldet werden.

Hier sei noch erwähnt, dass es natürlich auch Menschen gibt, die im Wald leben, um sich dort zu verbergen: denn hier halten sich auch sogenannte „Kriminaltouristen“ auf, die nur auf der Durchreise sind und möglichst wenig auffallen wollen.

Ein Leben im Wald – romantisches Ideal?

Wie gesund oder hart das Leben im Wald ist, hängt vom Einzelfall ab. Genügsame Einsiedler kommen bisweilen ganz ohne die Vorzüge der Zivilisation aus. Andere sind findig, tüfteln sich eigene Wind- und Sonnenenergieversorgung zusammen und haben sogar einen Telefonanschluss. Alles eine Frage der Einstellung. Wer jahrzehntelang im Wald (über)lebt, ist meist recht gesund. Denn der Alltag bringt eine Menge oft anstrengender körperlicher Arbeit mit sich, ausserdem viel Konsumverzicht. Das kann, insbesondere bei der Ernährung, sogar gut tun. Und hier kann man konstatieren: nur die Harten kommen in den Garten, bzw. in den Wald. Wer sich an das Leben nach Art der Vorfahren nicht gut anpasst und auf sich achtgibt, wird entweder rasch klein beigeben oder sogar ernsthaft erkranken. Denn ein Zuckerschlecken ist das Leben im Freien nicht, und auch keine romantische Kommune.

Wie gesund ist der Abstand zur Zivilisation?

Die Lebensweise und der Alltag der modernen Waldbewohner fällt ganz unterschiedlich aus. Einige von ihnen gehen oder gingen einer normalen Tätigkeit nach. Allein der Anbau von Früchten und Gemüse für den täglichen Bedarf nimmt viel Zeit in Anspruch, ebenso in vielen Fällen das Sammeln von Holz für den Eigenbedarf.

Das Leben im Wald schliesst den Kontakt zur Zivilisation nicht aus

Einsiedler sind viele „Waldmenschen“ ganz und gar nicht – wie der Schweizer „Diesel-Sepp“, der im nahegelegenen Ort gern einmal sein Bier trank. Und so mancher Waldbewohner verfügt über Telefon und Internet, alles aber in der Waldeinsamkeit. Andere wiederum möchten der Zivilisation den Rücken kehren und nicht einmal Sozialleistungen beanspruchen, wie die Gruppe von Waldbewohnern, die nur wenige Autominuten von Bern (Schweiz) entfernt den Ausstieg vollzogen hat.

Die Lebensformen sind also so unterschiedlich wie die „Waldmenschen“ selbst – allerdings kann man vermuten, dass längst nicht alle, die sich zeitweise oder für immer unter die Bäume zurückziehen, bekannt sind. Wer weiss, wie viele Menschen heute im Wald leben und den Kontakt mit der Zivilisation konsequent meiden?

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