Zwischen den Jahren – mit To Do`s über die Rauhnächte

Die Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigsfest am 6. Januar hat viele Namen – als Rauhnächte oder die Zeit «zwischen den Jahren» wird sie gern bezeichnet, im angelsächsischen Sprachraum ist von den «zwölf Nächten» die Rede. Eigentlich kaum nachvollziehbar mit einem modernen Kalender, der am 31. Dezember endet und am 1. Januar ein neues Kapitel aufschlägt. 

Die Rauhnächte bieten nicht nur Anlass zum Feiern und zum Beisammensein mit Familie und Freunden, sondern auch Raum für Reflexion und Organisation. Die immerhin zwei Wochen gemütlichen Müssiggangs lassen sich in den eigenen vier Wänden verbringen – doch auch ausserhalb werden zahlreiche Events für jeden Geschmack geboten. Das umfasst Konzerte und Kulturveranstaltungen ebenso wie den Ausklang der Weihnachtsmärkte und natürlich krachende Silvesterfeiern.

Bild: Wenn man nicht mehr weiss, welcher Tag es ist - dann sind die Rauhnächte da.

Alles in Ordnung

Strebsame Gemüter nutzen die einstigen Rauhnächte für ein bisschen Selbstorganisation – was auch in anderen Kulturen mit dem Jahresende einhergeht. Wo früher der Papierkram des alten Jahres sortiert und abgeheftet wurde, genügt es heute, das E-Mail-Postfach aufzuräumen und vielleicht die eigenen Sicherungskopien auf den neuesten Stand zu bringen.

Bild: Spätestens seit Marie Condo mögen wir das Ausmisten ein kleines bisschen mehr.

Pläne schmieden

Das Ende des Jahres ist auch eine Zeit des Rückblicks – was machte das alte Jahr aus, welche Ziele wurden erreicht, welche nicht? Was ist besser geworden? Was soll im neuen Jahr auf dem Programm stehen? Besser als die guten Vorsätze zu Neujahr sind Pläne, die auf den Resultaten des nun zu Ende gehenden Jahres aufbauen – sie haben ausserdem mehr Aussicht auf eine erfolgreiche Umsetzung. Kurz gesagt, lassen sich die Rauhnächte also leicht auf den Punkt bringen: Nach der Show ist vor der Show!

Kommentar

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