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The mountains are calling – unsere Berge: geliebt, besucht und viel zu stark beansprucht

Gepostet am 20 Dezember 2019

Die einen liegen am liebsten das ganze Jahr in der Sonne am Meer und andere zieht es hingegen des Öfteren in die Berge. In der Schweiz geniessen wir eine wunderbare Bergwelt, die Menschen aus der ganzen Welt anlockt. Wie und wann sind Berge entstanden und warum müssen sie geschützt werden?  

Mountains

Berge – das lässt nicht nur Schweizer Herzen höher schlagen. In die Berge zieht es Menschen aus aller Welt, sei es zur Naherholung, sei es für den Sport und sogar extreme Leistungen, wie die Besteigung der Achttausender im Himalaya. Da Berge praktischerweise weltweit herumstehen und verschiedene Höhen erreichen, bieten die Berge für alle Bergfreunde ein Plätzchen, wo man sich wohl fühlt.

Aber wie sind sie überhaupt entstanden, die Berge, die wir so lieben? Und seit wann gibt es sie?

Berge definiert: gar nicht so einfach

Wer sich um eine Definition des Begriffs „Berg“ bemüht, wird nicht sonderlich fündig. Zwar können wir alle auf Anhieb Berge und Hügel unterscheiden, aber das dann auch in Worte fassen? Nun, ein Berg darf schon ein bisschen substanzieller sein als ein Hügel. Hoch, steil, deutlich wahrnehmbar hebt er sich aus der Landschaft ab. Mehrere geologisch zusammengehörige Berge sind dann ein regelrechter Gebirgszug. Um es auf den Punkt zu bringen: die Toskana hat Hügel. Die Schweiz hat Berge und sogar Gebirge – und die Niederlande weder noch.

Seit wann gibt es Berge auf unserer Erde?

Unsere Alpen sind vor 130 Millionen Jahren entstanden. Die Oberfläche der Erde ist nämlich in ständiger Bewegung, und die Platten, die die Kontinente tragen, schwimmen auf der heissen Lava des Erdkerns. Die afrikanische Kontinentalplatte treibt dabei stetig nach Norden. Sie hat durch ihren Druck im Zusammentreffen mit der europäischen Platte die Oberfläche der Erde regelrecht aufgefaltet. Das ist zwar hartes Granitgestein, aber mit genügend Druck geht auch das. Die dabei wirkenden Kräfte sind für uns unvorstellbar. Daher ist der Gipfel des Matterhorns, um ein Beispiel zu nennen, eigentlich ein afrikanischer Immigrant. Geologisch gesehen jedenfalls. 

So kommt es zur Bildung von Gebirgen

Berge entstehen also durch den sogenannten Kontinentaldrift – aber auch durch vulkanische Aktivitäten. Ein Vulkan ist gewissermassen eine nachgiebige Stelle, an der sich der Druck im Erdinneren ein Ventil sucht und heisse Lava und Bimsstein an die Oberfläche treibt. Auch das geschieht gern dort, wo Kontinentalplatten aufeinandertreffen. Bekannt ist der pazifische „Feuerring“ vulkanischer Erhebungen. Vulkane können aber auch an Stellen ausbrechen, an denen sich die Erdkruste nur gering bewegt.

Mountains

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es überall dort Berge gibt, wo die Erdkruste in Bewegung war oder noch immer ist. Das gilt für Südamerika ebenso wie für den Himalaya – denn Indien ist gleichsam in den asiatischen Kontinent hineingerammt. Grosse, ungebrochene Kontinentalflächen begünstigen hingegen das Flachland, wie die sibirische Steppe oder die Wüste Gobi, aber auch ausgedehnte Ebenen in Nordamerika.

Tier- und Pflanzenwelt in den Bergen

Nun sind sie einmal da, die Berge, und sie haben massgeblichen Einfluss auf uns Menschen, die Tierwelt und das Klima. Berge sind sogenannte Wetterscheiden. Schon aufgrund ihrer Höhe beeinflussen sie die Luftströmungen in ihrer Umgebung und bewirken, dass Wolken sich über ihnen abregnen. Die so entstandene Feuchtigkeit schlägt sich, je nach Breitengrad, als Regen oder Schnee nieder. Berge begünstigen Gletscherbildung, Regen- und Nebelwälder. Spezielle Fauna und Flora siedelt sich auf ihren Hängen an.

Das macht sie für Menschen so anziehungskräftig – viele Menschen erklimmen die Berggipfel und erfreuen sich über den einzigartigen Ausblick. Andere beanspruchen die Berge für Winter- bzw. Sommersport oder beobachten die vielseitige Tier- und Pflanzenwelt. So bieten die Berge für alle eine bereinigende Oase.

Das Ökosystem Gebirge braucht Schutz

Dies führt natürlich auch dazu, dass das Ökosystem Gebirge unter dem Ansturm der stetig wachsenden Anzahl an Besuchern leidet. Ein Beispiel ist der Himalaya, wo die Einheimischen alljährlich unglaubliche Mengen Müll zu Tal befördern, den die Besucher hinterlassen. Auch das Abholzen von Wäldern für immer neue Skipisten in den Alpen tut den Bergen nicht gut. Weniger ist in diesem Fall sicherlich mehr. Wenn wir die Vielfalt unserer Berge weiterhin geniessen und erhalten wollen, sollten wir dies mit Bedacht und der gebotenen Achtsamkeit im Umgang mit der Natur tun.

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