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Nachhaltige Energiequellen – erneuerbare Energien

Gepostet am 26 Juli 2019

Die natürlichen Ressourcen werden früher oder später unwiderruflich aufgebraucht sein und doch steigt der Energieverbrauch in unseren Breiten immer weiter. Es ist an der Zeit umzustellen – auf erneuerbare Energien!

wind wheel

Obwohl wir uns bei NIKIN vor allem mit nachhaltigen Materialien der Modeindustrie befassen und gegen die globale Waldabholzung ankämpfen, ist es wichtig, auch in anderen Lebensbereichen nachhaltig zu denken. Wir wollen nicht nur unsere Kunden erreichen, sondern auch darüber hinaus Menschen motivieren, ihren Lebensstil zu überdenken und ihn womöglich nachhaltiger zu gestalten. Dabei kommt man nicht darum herum, über alternative Energiequellen nachzudenken und auf diese Weise den Planeten zu entlasten.

Was sind eigentlich „erneuerbare Energien“?

Nachhaltig sind alle Energien, die per definitionem erneuert werden können, die also nicht aus endlichen Quellen stammen. Da gibt es natürlich schon so einiges. Seit langem am Start: die Wasserkraft. Vor allem an Staumauern wird die natürliche Power des Wassers in Elektrizität umgewandelt.

Weitere erneuerbare Energien aus der Natur sind:

  • Sonnenenergie: nutzbar mithilfe von entsprechenden Solarzellen und angeschlossenen Batterien, kann Solarenergie direkt verwendet werden (etwa für die Wassererwärmung im Eigenheim) oder gespeichert bzw. ins Netz eingespeist werden. Es gibt eine Fülle von Modellen!
  • Windenergie: mithilfe von Windrädern und Turbinen wird Energie erzeugt, ganz ähnlich wie bei der Ausnutzung der Wasserkraft.
  • Erdwärme: die natürliche Hitze in tieferen Schichten des Erdmantels macht sich dieses Verfahren zunutze.
  • Biogas: die „Abluft“ von Nutztieren erzeugt Methangas, das als sogenanntes Biogas eine erneuerbare Energiequelle darstellt. Wer sich längere Zeit in einem Kuhstall aufhält, versteht, warum...

 

solar panels

 

Herkömmliche Energiequellen und warum sie so schädlich sind

Erneuerbare Energiequellen bietet unser Planet also in Hülle und Fülle. Leider werden sie noch immer verhältnismässig wenig genutzt. Der Grossteil des Bedarfs wird durch sogenannte fossile Brennstoffe gedeckt, darunter Kohle, Erdöl und Erdgas. Einen weiteren Teil decken zumindest einige Staaten mit Atomstrom.

Fossile Brennstoffe sind alle im Erdaltertum durch den Verfall von organischen Materialien entstanden und haben über Jahrmillionen der Komprimierung in tiefer liegenden Bodenschichten ihre charakteristischen Eigenschaften erhalten. Sie wurden im Zuge der industriellen Revolution und der aufkommenden Nutzung der Dampfmaschine graduell als Brennstoffe entdeckt.

Der starke Verbrauch hat seinen Preis – denn fossile Brennstoffe sind ENDLICH. Selbst die ausgedehntesten Ölfelder werden – und zwar schon recht bald - "leer" sein. Für eine Weltwirtschaft, die ohne fossile Energieträger derzeit gar nicht denkbar ist, ein düsterer Ausblick. Hinzu kommt, dass fossile Brennstoffe eben verbrannt werden. Dabei werden Schadstoffe frei, die das Weltklima erheblich belasten. Fast schon unumkehrbar. Zur Lebensqualität trägt das beständige "Zündeln" mit Gas, Öl und Kohle auch nicht bei. Wer schon in den Genuss längerer Staus in einer dichtbefahrenen Innenstadt gekommen ist, hat die Erfahrung machen dürfen, dass man sich durch das längere Einatmen der Abgase oft noch tagelang "neben der Spur fühlt". Fossile Brennstoffe sind also allesamt schädlich. Dennoch klammern sich Industrie, Wirtschaft und Politik in weiten Bereichen noch an diese Energiequellen.

Was sind die Vorteile von erneuerbarer Energie?

Dabei sind erneuerbare Energien die Zukunft – sie sind nicht nur nicht endlich, sondern vielfach sauberer. Zwar haben auch die nachhaltigen Energien ihre Nachteile, diese sind jedoch deutlich weniger als bei den herkömmlichen, fossilen Brennstoffen.

Ein Umdenken kommt langsam in Gang – nach Meinung der Befürworter viel zu langsam. Dennoch, die Nutzung erneuerbarer Energien wird unterstützt und subventioniert. Städte und Gemeinden werden entweder für Teilprojekte oder zur Gänze "grün" – etwa durch die flächendeckende Nutzung von Sonnenenergie oder Erdwärme. Aber auch der Endverbraucher kann erneuerbare Energien nutzen. Die simpelste Form, die Kraft der Sonne zu nutzen, sind kleinere, auch tragbare, Solarzellen. Aussenbeleuchtung, Wassererhitzer, sogar kleinere Batterien können mit Solarenergie betrieben werden. Das klappt im Eigenheim, aber auch in der Wohnung. Ideal ist die Nutzung solcher "Insellösungen" für abgelegenere, eventuell einzelnstehende Gebäude und Anlagen. So spart man den mühsamen und kostspieligen Anschluss ans Stromnetz.

Tatsächlich nutzen die meisten Verbraucher vor allem Solarenergie in der einen oder anderen Form, sei es für das heisse Wasser zum Duschen oder mit einem praktischen kleinen „Solarpad“ für Camping und Freizeit, um das Handy aufzuladen. Erneuerbare Energien sind längst keine exklusive Domäne von Weltverbesserern mehr, sondern seit Jahren im Alltag angekommen. Und da werden sie in Zukunft eine weit grössere Rolle spielen!

Mitmachen ist gar nicht so schwierig

Wer sich für die Möglichkeit interessiert, verstärkt oder gänzlich erneuerbare Energien zu nutzen, sei es im Unternehmen oder daheim, findet nicht nur in der Schweiz, sondern in fast ganz Europa in den meisten Gemeinden eine entsprechende Beratungsstelle. Hier kann man sich über technisch mögliche Lösungen ebenso informieren wie über kompetente Fachbetriebe in der Nähe, aber auch über die verfügbaren staatlichen Fördermittel.

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