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BĂ€ume gepflanzt

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Die Natur im Jahreslauf: Warum es Jahreszeiten gibt

Ein erfrischendes Bad im Sommer, farbenprĂ€chtige WaldspaziergĂ€nge im Herbst, ein wĂ€rmendes Feuer im Kamin unter schneebedeckten DĂ€chern im Winter und im FrĂŒhling erwacht die Natur wieder und der Zyklus fĂ€ngt wieder von neuem an – was gibt’s Schöneres? Unsere Jahreszeiten im Überblick.

Ein erfrischendes Bad im Sommer, farbenprĂ€chtige WaldspaziergĂ€nge im Herbst, ein wĂ€rmendes Feuer im Kamin unter schneebedeckten DĂ€chern im Winter und im FrĂŒhling erwacht die Natur wieder und der Zyklus fĂ€ngt von neuem an – was gibt’s Schöneres? Unsere Jahreszeiten im Überblick.

 

4 Seasons

 

Die Jahreszeiten sind uns vertraut – wir nehmen als ganz „natĂŒrlich“ hin, dass es FrĂŒhling, Sommer, Herbst und Winter gibt. Aber gibt es wirklich „nur“ vier Jahreszeiten? Oder vielleicht noch einige mehr? Und was sorgt dafĂŒr, dass sich die Jahreszeiten so verlĂ€sslich ablösen – bis jetzt jedenfalls?

Wie entstehen Jahreszeiten?

Um zu verstehen, wieso sich Wetter und Sonneneinstrahlung im Jahreslauf so spĂŒrbar Ă€ndern, muss man ganz weit ausholen. Sozusagen auf kosmischer Ebene. Denn an der Entstehung der Jahreszeiten sind astronomische Faktoren beteiligt.

Sicher, es liegt nahe, anzunehmen, dass der Umlauf der Erde um die Sonne etwas mit den Jahreszeiten zu tun hat. Wer irgendwann einmal ein Modell des Sonnensystems gesehen hat, weiss vermutlich, dass alle Planeten nicht in kreisrunden, sondern elliptischen – also eher ovalen – Bahnen um die Sonne kreisen. Wird es also kĂ€lter, wenn sich die Erde weiter von der Sonne entfernt?

Nein – eben nicht. Die Jahreszeiten entstehen aufgrund der Tatsache, dass die Erdachse um ca. 23° aus der Senkrechten gekippt ist. Bei jeder Umdrehung um die eigene Achse gegenĂŒber dem Umlauf um die Sonne „kreiselt“ die Erde. Und diese sogenannte PrĂ€zession der Erdachse ist verantwortlich dafĂŒr, dass es Jahreszeiten gibt... denn stĂŒnde die Erdachse in rechtem Winkel zur Umlaufbahn, hĂ€tten wir immer dasselbe Klima, weltweit.

Vier Jahreszeiten im Wechsel

Da die Erde nun ein wenig trudelt, wendet sie der Sonne mal die Nord- und mal die SĂŒdhalbkugel nĂ€her zu. Das sorgt dafĂŒr, dass es eben verschiedene Jahreszeiten gibt. Wir sind daran gewohnt, uns nach den astronomischen Daten fĂŒr den Beginn der Jahreszeiten zu richten:

  • Der FrĂŒhling: Er beginnt am 21. MĂ€rz, meist auch das Datum der Tag- und Nachtgleiche, auch wenn es noch kĂŒhl bis kalt scheint. Jetzt macht sich die Natur startklar und bereitet Pflanzen und Tiere darauf vor, ihre Wachstums- und Fortpflanzungszyklen wieder aufzunehmen. Alle Funktionen, die wĂ€hrend des Winters heruntergefahren waren, werden wieder aktiviert. Dazu trĂ€gt der verstĂ€rkte Einfall von Sonnenlicht bei, der nicht nur Tiere aus dem Winterschlaf weckt, sondern auch uns Menschen deutlich munterer macht.
  • Der Sommer: Am 21. Juni ist offiziell der Startschuss fĂŒr die warme Jahreszeit und zugleich der lĂ€ngste Tag im Jahr. Die BlĂŒten, die im FrĂŒhling aufgebrochen sind, tragen jetzt FrĂŒchte, die dank den langen, warmen Tage zur Reife gelangen. Tierkinder, die im FrĂŒhling geboren wurden, wachsen im Sommer unter den denkbar gĂŒnstigsten Bedingungen auf. Auch der Mensch ist im Sommer deutlich leistungsfĂ€higer als im Winter, denn die lĂ€ngere Sonneneinstrahlung tut unserer Gesundheit gut.
  • Der Herbst: Mit der Herbst-Tag-und-Nachtgleiche am 23. September ist dann (meist) Schluss mit langen Sommerabenden im Garten – es wird kĂŒhler, die Tage werden nun rasch kĂŒrzer, Nebel und Regen bestimmen das Klima. Die Natur bereitet sich auf den Winter vor, aber ganz langsam. Einige Pflanzen bringen ihre FrĂŒchte erst jetzt zur Reife, und in der Tierwelt beginnt das Brautwerben. Jungtiere sind nun oft entwöhnt, so dass ihre MĂŒtter nun bereit sind fĂŒr eine neue Schwangerschaft.
  • Der Winter: Mit der Wintersonnwende, also am 21. Dezember, verzeichnen wir den kĂŒrzesten Tag des Jahres und den offiziellen Beginn des Winters – auch wenn ab jetzt die Tage langsam wieder lĂ€nger werden. Die KĂ€lte und Dunkelheit scheinen auf den ersten Blick lebensfeindlich, sind es jedoch nicht. Der Winter ist lediglich eine notwendige Atempause. Denn schon bald wird es wieder FrĂŒhling


 

Vier Jahreszeiten – wirklich?

Wir in unseren Breitengraden nehmen vier Jahreszeiten bewusst war, tatsĂ€chlich lĂ€sst sich das Jahr aber in wesentlich mehr und differenziertere Abschnitte einteilen. Die PhĂ€nologie, begrĂŒndet vom Naturforscher Carl von LinnĂ©, unterscheidet ganze zehn Jahreszeiten, weil FrĂŒhling, Sommer und Herbst nochmals in Vor-, Haupt- und SpĂ€tphasen unterteilt werden.

Auch der meteorologische und astronomische Beginn der Jahreszeiten ist meist nicht identisch. WĂ€hrend Astronomen sich an der TageslĂ€nge orientieren, nutzen Meteorologen die Kalendermonate fĂŒr ihre Unterteilung der Jahreszeiten. Bei derart unterschiedlichen Sichtweisen bleibt uns nur die Hand aus dem Fenster zu halten, um festzustellen, wie warm oder kalt es draussen ist!

Immer mildes Klima? Das gibt es!

Wer sich den Jahreszeiten – und besonders dem Winter – entziehen will, kann rund um den Globus rasch Orte identifizieren, an denen sich im Laufe eines Jahres nicht viel Ă€ndert.  Ob Uruguay, die CĂŽte d‘Azur oder Hawaii, sie alle liegen in „gemĂ€ssigten“ Breitengraden. Denn je nĂ€her man dem Äquator kommt, umso weniger wirken sich die Jahreszeiten aus. Auch die TageslĂ€nge variiert weniger stark. Daher lĂ€sst es sich am Strand des Roten Meeres in Ägypten oder auf Madeira so gut ĂŒberwintern. Nicht immer ist die ÄquatornĂ€he jedoch ein Garant fĂŒr angenehmes Klima, denn in einigen Bereichen der Welt macht sich jahreszeitlich der Monsunregen bemerkbar. Nichts fĂŒr Wasserscheue also!

Wer umgekehrt Jahreszeiten extrem erleben will, kann dies in Skandinavien tun. Denn je höher der Breitengrad, umso lĂ€nger bleibt es im Winter dunkel. Ob man lieber in Europa bleiben und die verschiedenen Jahreszeiten geniessen will, oder ob es den Einzelnen in ferne LĂ€nder und unter die tropische Sonne zieht, ist natĂŒrlich eine Frage der eigenen Vorlieben.

Zu jeder Jahreszeit das richtige Outfit

Egal wie nasskalt der Winter wird oder wie heiss der Sommer, wir bei NIKIN wollen zu jeder Jahreszeit dazu beitragen, dass unsere Kunden fĂŒr jedes Wetter ein passendes Outfit finden. Und das am besten so nachhaltig wie möglich. Eines unserer Anliegen dabei ist der Einsatz fĂŒr den Erhalt der WĂ€lder – auf der ganzen Welt. Denn fĂŒr unser Klima und die Bewahrung des Planeten spielen WĂ€lder eine enorm wichtige Rolle. Deshalb möchten wir mit unseren Blogs Denkanstösse geben – auch zu interessanten Aspekten der Natur, in diesem Fall den Jahreszeiten.

Kommentar

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