Mein Warenkorb

Schliessen

Frequently Bought Together:

322 898 trees planted
DeutschFrançaisEnglish

Die Natur im Jahreslauf: Warum es Jahreszeiten gibt

Gepostet am 01 November 2019

Ein erfrischendes Bad im Sommer, farbenprächtige Waldspaziergänge im Herbst, ein wärmendes Feuer im Kamin unter schneebedeckten Dächern im Winter und im Frühling erwacht die Natur wieder und der Zyklus fängt von neuem an – was gibt’s Schöneres? Unsere Jahreszeiten im Überblick.

 

4 Seasons

 

Die Jahreszeiten sind uns vertraut – wir nehmen als ganz „natürlich“ hin, dass es Frühling, Sommer, Herbst und Winter gibt. Aber gibt es wirklich „nur“ vier Jahreszeiten? Oder vielleicht noch einige mehr? Und was sorgt dafür, dass sich die Jahreszeiten so verlässlich ablösen – bis jetzt jedenfalls?

Wie entstehen Jahreszeiten?

Um zu verstehen, wieso sich Wetter und Sonneneinstrahlung im Jahreslauf so spürbar ändern, muss man ganz weit ausholen. Sozusagen auf kosmischer Ebene. Denn an der Entstehung der Jahreszeiten sind astronomische Faktoren beteiligt.

Sicher, es liegt nahe, anzunehmen, dass der Umlauf der Erde um die Sonne etwas mit den Jahreszeiten zu tun hat. Wer irgendwann einmal ein Modell des Sonnensystems gesehen hat, weiss vermutlich, dass alle Planeten nicht in kreisrunden, sondern elliptischen – also eher ovalen – Bahnen um die Sonne kreisen. Wird es also kälter, wenn sich die Erde weiter von der Sonne entfernt?

Nein – eben nicht. Die Jahreszeiten entstehen aufgrund der Tatsache, dass die Erdachse um ca. 23° aus der Senkrechten gekippt ist. Bei jeder Umdrehung um die eigene Achse gegenüber dem Umlauf um die Sonne „kreiselt“ die Erde. Und diese sogenannte Präzession der Erdachse ist verantwortlich dafür, dass es Jahreszeiten gibt... denn stünde die Erdachse in rechtem Winkel zur Umlaufbahn, hätten wir immer dasselbe Klima, weltweit.

Vier Jahreszeiten im Wechsel

Da die Erde nun ein wenig trudelt, wendet sie der Sonne mal die Nord- und mal die Südhalbkugel näher zu. Das sorgt dafür, dass es eben verschiedene Jahreszeiten gibt. Wir sind daran gewohnt, uns nach den astronomischen Daten für den Beginn der Jahreszeiten zu richten:

  • Der Frühling: Er beginnt am 21. März, meist auch das Datum der Tag- und Nachtgleiche, auch wenn es noch kühl bis kalt scheint. Jetzt macht sich die Natur startklar und bereitet Pflanzen und Tiere darauf vor, ihre Wachstums- und Fortpflanzungszyklen wieder aufzunehmen. Alle Funktionen, die während des Winters heruntergefahren waren, werden wieder aktiviert. Dazu trägt der verstärkte Einfall von Sonnenlicht bei, der nicht nur Tiere aus dem Winterschlaf weckt, sondern auch uns Menschen deutlich munterer macht.
  • Der Sommer: Am 21. Juni ist offiziell der Startschuss für die warme Jahreszeit und zugleich der längste Tag im Jahr. Die Blüten, die im Frühling aufgebrochen sind, tragen jetzt Früchte, die dank den langen, warmen Tage zur Reife gelangen. Tierkinder, die im Frühling geboren wurden, wachsen im Sommer unter den denkbar günstigsten Bedingungen auf. Auch der Mensch ist im Sommer deutlich leistungsfähiger als im Winter, denn die längere Sonneneinstrahlung tut unserer Gesundheit gut.
  • Der Herbst: Mit der Herbst-Tag-und-Nachtgleiche am 23. September ist dann (meist) Schluss mit langen Sommerabenden im Garten – es wird kühler, die Tage werden nun rasch kürzer, Nebel und Regen bestimmen das Klima. Die Natur bereitet sich auf den Winter vor, aber ganz langsam. Einige Pflanzen bringen ihre Früchte erst jetzt zur Reife, und in der Tierwelt beginnt das Brautwerben. Jungtiere sind nun oft entwöhnt, so dass ihre Mütter nun bereit sind für eine neue Schwangerschaft.
  • Der Winter: Mit der Wintersonnwende, also am 21. Dezember, verzeichnen wir den kürzesten Tag des Jahres und den offiziellen Beginn des Winters – auch wenn ab jetzt die Tage langsam wieder länger werden. Die Kälte und Dunkelheit scheinen auf den ersten Blick lebensfeindlich, sind es jedoch nicht. Der Winter ist lediglich eine notwendige Atempause. Denn schon bald wird es wieder Frühling…

 

Vier Jahreszeiten – wirklich?

Wir in unseren Breitengraden nehmen vier Jahreszeiten bewusst war, tatsächlich lässt sich das Jahr aber in wesentlich mehr und differenziertere Abschnitte einteilen. Die Phänologie, begründet vom Naturforscher Carl von Linné, unterscheidet ganze zehn Jahreszeiten, weil Frühling, Sommer und Herbst nochmals in Vor-, Haupt- und Spätphasen unterteilt werden.

Auch der meteorologische und astronomische Beginn der Jahreszeiten ist meist nicht identisch. Während Astronomen sich an der Tageslänge orientieren, nutzen Meteorologen die Kalendermonate für ihre Unterteilung der Jahreszeiten. Bei derart unterschiedlichen Sichtweisen bleibt uns nur die Hand aus dem Fenster zu halten, um festzustellen, wie warm oder kalt es draussen ist!

Immer mildes Klima? Das gibt es!

Wer sich den Jahreszeiten – und besonders dem Winter – entziehen will, kann rund um den Globus rasch Orte identifizieren, an denen sich im Laufe eines Jahres nicht viel ändert.  Ob Uruguay, die Côte d‘Azur oder Hawaii, sie alle liegen in „gemässigten“ Breitengraden. Denn je näher man dem Äquator kommt, umso weniger wirken sich die Jahreszeiten aus. Auch die Tageslänge variiert weniger stark. Daher lässt es sich am Strand des Roten Meeres in Ägypten oder auf Madeira so gut überwintern. Nicht immer ist die Äquatornähe jedoch ein Garant für angenehmes Klima, denn in einigen Bereichen der Welt macht sich jahreszeitlich der Monsunregen bemerkbar. Nichts für Wasserscheue also!

Wer umgekehrt Jahreszeiten extrem erleben will, kann dies in Skandinavien tun. Denn je höher der Breitengrad, umso länger bleibt es im Winter dunkel. Ob man lieber in Europa bleiben und die verschiedenen Jahreszeiten geniessen will, oder ob es den Einzelnen in ferne Länder und unter die tropische Sonne zieht, ist natürlich eine Frage der eigenen Vorlieben.

Zu jeder Jahreszeit das richtige Outfit

Egal wie nasskalt der Winter wird oder wie heiss der Sommer, wir bei NIKIN wollen zu jeder Jahreszeit dazu beitragen, dass unsere Kunden für jedes Wetter ein passendes Outfit finden. Und das am besten so nachhaltig wie möglich. Eines unserer Anliegen dabei ist der Einsatz für den Erhalt der Wälder – auf der ganzen Welt. Denn für unser Klima und die Bewahrung des Planeten spielen Wälder eine enorm wichtige Rolle. Deshalb möchten wir mit unseren Blogs Denkanstösse geben – auch zu interessanten Aspekten der Natur, in diesem Fall den Jahreszeiten.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar