Spatz ist mehr als nur eine Marke. Für viele ist es ein Gefühl – geprägt von Erinnerungen an Zeltlager, an lange Sommerabende draussen und an Zelte, die Generationen begleitet haben. Auch bei NIKIN ist diese Verbindung tief verankert. Als Gründer von NIKIN wurden auch Nicholas und Robin genau dort geprägt: im Pfadilager, am Lagerfeuer, in der Natur. Umso besonderer ist für uns die Zusammenarbeit mit einer Marke, die die Schweizer Outdoor-Kultur über Jahrzehnte mitgeprägt hat. Heute steht Spatz wieder an einem neuen Punkt seiner Geschichte. Und mittendrin: Diego Walder.
Der Weg zu Spatz
Seine Verbindung mit Spatz begann nicht als Aussenstehender, sondern direkt in der Firma. „Ich bin zu Spatz gegangen, weil ich sehr viel draussen war“, erzählt Diego. Doch die Zeit dort war geprägt von Veränderungen. Die Firma geriet in Schieflage, und die Produktion wurde schliesslich ins Ausland verlagert. Für ihn war das ein Wendepunkt.
„Dann habe ich mich entschieden, mich selbstständig zu machen, weil ich glaube, man kann Zelte in der Schweiz herstellen.“ Mit dieser Überzeugung gründete er Zelthangar – und verfolgte eine klare Vision: hochwertige Zelte, produziert in der Schweiz, kombiniert mit einem starken Service für diejenigen, die draussen unterwegs sind. „Die Schweiz braucht einen Service. Die Jugendgruppen brauchen einen Ansprechpartner."

Zwei Jahre im Zelt
Der Weg dahin war alles andere als gewöhnlich. Um sich voll auf den Aufbau seiner Firma zu konzentrieren, lebte Diego zwei Jahre lang im Zelt. Eine Erfahrung, die ihn bis heute prägt. „Der Druck war extrem hoch und gleichzeitig wollte ich das auch.“ Trotz aller Herausforderungen blickt er positiv auf diese Zeit zurück: „Es gab keinen anderen Weg, aber es war auch geil, ganz ehrlich. Also ich fand es wirklich cool, ich würde es heute noch machen!“
Diese Zeit hat ihm nicht nur geholfen, seine Ziele klar zu definieren und zu erreichen, sondern auch den Blick aufs Wesentliche zu schärfen. „Du bist dann zurück bei der Maslowschen Pyramide ganz unten, aber du merkst dann auch, was wirklich wichtig ist und kannst deine Energie und dein Geld brutal fokussieren.“ Gleichzeitig bedeutete es auch, dass er seine Produkte unter realen Bedingungen testen konnte: „Ich habe das Zelt selbst getestet, das ich verkaufe.“
Spatz fliegt zurück in die Schweiz
Spatz liess ihn während all dieser Jahre nie los. Mit Zelthangar ergab sich schliesslich die Möglichkeit, die Marke zurückzuholen. „Wir konnten jetzt auch den Spatz zurückkaufen und wieder in der Schweiz herstellen.“ Ein Schritt, der nicht nur wirtschaftlich, sondern auch emotional Bedeutung hat – zurück zu den Wurzeln, zurück zu dem, was Spatz immer ausgemacht hat.
Genau dieses Verständnis zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit NIKIN. Beide verbindet der Anspruch an Qualität, Langlebigkeit und eine echte Nähe zur Natur. „NIKIN ist so wie wir bedacht darauf, dass man Qualität und Nachhaltigkeit bringt. Zudem haben sie einen starken Bezug zu den Jugendgruppen“, sagt Diego. Und ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Nicholas und Robin sind einfach ‘geili Sieche’ so wie wir es auch sind, deshalb passt das super zusammen.“
Die Geschichte weitertragen
Aus dieser gemeinsamen Haltung sind Produkte entstanden, die Funktionalität und Geschichte verbinden. Der Spatz Biwak Poncho ist mehr als nur ein Poncho – er lässt sich zu einem Einpersonenzelt aufbauen und ist damit gemacht für echte Outdoor-Momente. Durchdacht, vielseitig und funktional ist dieses limitierte Produkt gemacht für richtige Abenteurer.

Das Spatz Necessaire ist entwickelt für den Gebrauch im Zelt. Gefertigt aus Zeltstoff-Abschnitten aus der Produktion wird jedes Stück zum Unikat. Limitiert, in der Schweiz produziert und gemacht für unterwegs – inspiriert von genau den Materialien, die Spatz seit Jahrzehnten prägen.

So wird die Zusammenarbeit mit NIKIN nicht nur zu einem gemeinsamen Projekt, sondern zu einer Verbindung von Werten, Erinnerungen und der Vision, Outdoor-Erlebnisse für die nächste Generation weiterzudenken. Die Geschichte von Spatz ist also längst nicht zu Ende. Sie wird weitergeschrieben – von Menschen wie Diego, die bereit sind, neue Wege zu gehen, ohne ihre Wurzeln zu vergessen.