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Nachhaltigkeits-Tipps fürs Wandern – raus in die Natur, aber richtig!

Wandern kann so schön sein und so soll es auch bleiben – diese Tipps helfen dir, auch beim Wandern auf Nachhaltigkeit zu achten.

Wandern kann so schön sein und so soll es auch bleiben – diese Tipps helfen dir, auch beim Wandern auf Nachhaltigkeit zu achten.

Nachhaltig Wandern

Wandern ist gesund und ungebrochen populär. Derzeit entdecken, auch bedingt durch Corona, immer mehr Menschen den Aufenthalt in der Natur und die vielen Vorteile für Körper und Geist. Die gesundheitlichen Vorteile der körperlichen Betätigung im Freien sind bekannt. Man muss nicht einmal sonderlich fit sein, um auch einfach loszulegen und auf eine Wanderung zu gehen. Die Auswahl an Wanderouten ist so breit, dass die Dauer und Intensität der Wanderung den eigenen Bedürfnissen angepasst werden können – und man dennoch wunderschöne Landschaften durchquerst. Die sportliche Betätigung und frische Luft wirkt sich positiv auf das Immunsystem, die Gelenke und den Kreislauf aus und bringt einen so ganz nebenbei zu schönen Orten im Grünen, oft schon in der näheren Umgebung.

Der Kontakt mit der Natur wirkt belebend, muntert auf und ist ein willkommenes Gegengewicht vor allem für alle, die den Grossteil des Tages an einem Arbeitstisch verbringen und beruflich viel in Monitore schauen – insbesondere in Zeiten von Home-Office. Für Familien sind Wanderungen tolle Möglichkeiten, gemeinsam etwas zu unternehmen und zu entdecken und dem Nachwuchs Schönes zu vermitteln, das jenseits unserer Konsumwelt liegt.

Nachhaltiger Umgang mit der Umwelt

Dabei sollte man allerdings auch seinerseits der Natur etwas Gutes tun und sich beim Wandern so nachhaltig wie möglich verhalten. Man muss das leider immer mal wieder ansprechen, wenn man bemerkt, wie Parks und Wälder nach einem besonders schönen Wochenende aussehen. Es ist unglaublich, dass dies im Jahr 2021 noch gesagt werden muss, aber offensichtlich nutzt einigen unter uns weder eine Erziehung noch gesunder Menschenverstand. Daher die Nachhaltigkeitserkenntnis Nummer Eins gleich vorweg:

Müll produziert mehr Müll!

Eine einzige weggeworfene Aludose oder Chips-Packung genügt, um den Nachfolgenden die Hemmungen zu nehmen. Sie werfen ihren Abfall daneben und haben ein deutlich weniger schlechtes Gewissen dabei. Deshalb besser gleich lassen!

Abfälle am besten ganz vermeiden

Früher wurde Wanderern tatsächlich noch empfohlen, Abfälle auf dem Weg zu vergraben. Heute sind wir schlauer und darum sind Experten nun davon abgerückt, und das auch deshalb, weil viele unserer Hinterlassenschaften sehr schlecht und langsam abgebaut werden. Insbesondere Plastik bleibt Jahrhunderte lang liegen – eine Babywindel für etwa 800 Jahre, bis sie komplett verrottet ist. Auf Böden, die nur sehr dünn sind und wenig Vegetation aufweisen, ist auch das Bodenleben geringer. Dort kann es schon Jahre dauern, bis ein Papiertaschentuch sich auflöst.

People Hiking

Besonders fatal sind Zigarettenstummel. Die Filter lösen sich nicht auf und werden von Vögeln oft für Larven gehalten – die sie dann auch noch ihren Jungen füttern. Gerät ein Filter ins Grundwasser, kann ein einziger Stummel tausende Liter von Wasser vergiften und ungeniessbar machen.

Deshalb: Die vorgesehenen Behälter benutzen, Abfälle trennen und – am besten erst gar keine verursachen. Nicht richtig recyceln zu können, ist in unserer Gegend eine billige Ausrede.

Leise ist achtsam

Achtsamkeit beinhaltet aber viel mehr als nur den Umgang mit und die Entsorgung von Abfällen. Schon die Anreise zum Wandern leistet einen Beitrag zum Naturschutz, wenn wir mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Mit einem lauten SUV im Wald herumzufahren, ist nicht nur nicht nachhaltig, sondern (ver)störend. Für andere Wanderer – und für Waldbewohner.

Haus- und Wildtiere nicht stören

Denn wir sind in der Natur nicht allein. Meist sind wir von Vögeln, Insekten und grösseren Tieren umgeben, ohne diese wahrzunehmen. Wer sich leise und behutsam bewegt, hat mitunter Gelegenheit, solche Begegnungen zu geniessen. Laute Geräusche, Musik und besonders das Verlassen der Wanderwege werden für Tiere zum Problemfall. Sie fühlen sich bedrängt, und nicht alle reagieren darauf mit Rückzug. Wildschweine mit Nachwuchs können in grösseren Gruppen, wenn es ihnen zu bunt wird, aggressiv werden, und sogar Hausschafe oder Kühe auf der Weide reagieren gereizt, wenn sie Junge haben und Wanderer ihnen zu nahe treten – besonders, wenn man mit Hunden unterwegs ist. Immer wieder finden Förster junge Wildtiere tot auf, die offensichtlich von Haushunden gerissen wurden. Deshalb besser auf den Wegen bleiben – und Hunde grundsätzlich an der Leine führen.

Steinbock

Rücksicht auf Pflanzen nehmen

Nicht nur die Fauna hat Stress, wenn man sich nicht nachhaltig verhält, die Pflanzenwelt leidet ebenso. Wildpflanzen pflücken, die oft noch vor der Rückkehr nachhause verwelkt sind, kann man einfach bleibenlassen. Eine schöne Blüte zu fotografieren macht genau so viel Freude und richtet weniger Schaden an. Auch in diesem Fall gilt, dass man mit dem Verlassen der Waldwege mitunter die Standorte von Pflanzen beschädigt, oft sogar, ohne es zu merken.

In die Pilze am besten unter Anleitung

Gelegentlich möchte man dann doch ein wenig tiefer in den Wald, nämlich dann, wenn Pilze und Beeren Saison haben. Dagegen ist nichts einzuwenden, sofern man sich zu Beginn von erfahrenen Sammlern anleiten lässt. Dass selbst gesammelte Pilze noch einmal in der Pilzprüfstelle begutachtet werden sollten, bevor sie in die Pfanne kommen, versteht sich fast von selbst.

Umsichtig mit Feuer umgehen

Angesichts der zunehmenden klimatischen Veränderungen, die auch die Natur belasten, vor allem anhaltende Trockenheit im Sommer, soll der letzte wichtige Hinweis dem Feuermachen in der Natur gelten. Im Freien ein Picknick zu veranstalten, sogar zu Grillen, kann sehr schön sein – an den dafür ausgewiesenen Plätzen. Nachher sollte das Feuer gründlich gelöscht werden, bevor man den Platz verlässt.

 Lagerfeuer am See

Die meisten Tipps sollten nicht neu sein und beruhen eigentlich auf gesundem Menschenverstand. Und jetzt wünschen wir viel Spass auf deinem nächsten Abenteuer!

 

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Kommentar

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