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Elektromobilität: Fortbewegung der Zukunft

Sich von A nach B zu bewegen liegt in der Natur des Menschen. Die Mobilität ist im Umschwung – nachhaltigere E-Fortbewegungsmittel sind auf dem Weg zur Massentauglichkeit.

Sich von A nach B zu bewegen liegt in der Natur des Menschen. Die Mobilität ist im Umschwung – nachhaltigere E-Fortbewegungsmittel sind auf dem Weg zur Massentauglichkeit.

E-Mobility

Fast ein Jahrhundert lang versprach das Automobil auf der Basis des Verbrennungsmotors unbegrenzte Freiheit und Mobilität ohne Einschränkungen. Allerdings zahlen wir nun den Preis. Das Weltklima leidet unter dem enormen CO2-Ausstoss der Motoren von Autos, LKWs, Flugzeugen und Schiffen. Schon jetzt sind die Auswirkungen des menschenbeschleunigten Klimawandels Realität.

Der konventionelle, benzin- oder dieselbetriebene Motor ist offenbar ein Auslaufmodell. Neben einer Förderung öffentlicher Verkehrsmittel und einem besseren Ausbau des Nahverkehrs und der Radwege tragen vor allem Elektrofahrzeuge zur Mobilitätswende bei.

Auch wenn der Grossteil unseres Teams mit öffentlichem Verkehr reist, besitzt NIKIN seit kurzem auch ein E-Auto von Renault. Damit wollen wir vor allem auf nachhaltige Weise kleinere Transporte und die Teilnahme an Events wie Pop-Up Stores oder Festivals abwickeln und auch mit dem Firmenfahrzeug unserem Nachhaltigkeitsanspruch treu bleiben.

Renault ZOE

Wir sind bisher absolut zufrieden mit der Leistung unseres neuen Renault ZOE und der grossartigen Beratung der Aare Touring Garage AG aus Buchs (AG), mit der wir eine tolle Partnerschaft geniessen. Das kompetente und äusserst sympathische Fachpersonal berät dich bei Interesse und Fragen gerne über ihr Angebot an Elektroautos. Wir wünschen schon jetzt gute und sichere Fahrt, vielleicht schon bald mit deinem eigenen E-Auto.

Wie funktioniert ein Elektro-Motor?

Elektrisch betriebene Autos gibt es schon länger, und mit zunehmender Marktdurchdringung werden sie auch bezahlbarer. Ebenfalls elektrisch gelangt man mit dem E-Scooter von A nach B, dies in der Regel über ein Netzwerk von Mietstationen, an denen man die praktischen Roller ausleihen kann. E-Bikes geben beim Radfahren „Rückenwind“, und sogar bei Skateboards ist der Elektroantrieb schon Realität.

Alle haben gemeinsam, dass in ihnen ein aufladbarer Lithium-Ionen-Akku verbaut ist. Der Akku gibt die gespeicherte Energie an einen Motor ab, in dem über zwei Komponenten, den Stator und Rotor, mittels gegenläufiger Magnetfelder ein Drehmoment erzeugt wird. So wird das E-Fahrzeug angetrieben. Im Unterschied zum Verbrennungsmotor gibt es keine Emissionen – also keine Abgase – und auch deutlich weniger Lärmbelästigung.

Was unterscheidet die E-Mobilität von der „normalen“ Mobilität?

Theoretisch lässt sich so ziemlich jedes Verkehrsmittel mit einer Brennstoffzelle betreiben. Am Stadtbild der Zukunft müsste sich auf den ersten Blick also nichts ändern. In der Praxis wird die E-Mobilität aber erst dann nachhaltig, wenn der Strom an der Ladesäule nachhaltig erzeugt wird. Solange die benötigte Elektrizität noch immer zu einem hohen Anteil mithilfe von Kohlekraft erzeugt wird, bleibt der erhoffte Effekt kleiner als gedacht.

So bringt E-Mobilität Vorteile

Elektrisch betriebene Fahrzeuge leisten einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende. Sie können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich das Verkehrs- und Konsumverhalten insgesamt ändern muss, um der Umwelt – und uns selbst – wirklich etwas Gutes zu tun. Wenn man bedenkt, dass fast die Hälfte aller zurückgelegten Fahrten mit dem Auto Kurzstreckenfahrten von weniger als 5 Kilometer sind, können viele Nutzer durchaus auf das Rad oder den Bus umsteigen – oder zu Fuss gehen. Zum Beitrag für einen nachhaltigen Lebensstil kommt der gesundheitliche Nutzen. Denn wer viel zu Fuss geht, lebt länger – und besser.

E-Bike

Wo und wie die Umstellung der Mobilität gelingt

Umstellen kann man sich innerhalb städtischer Grossräume, wo man mit dem Rad oder dem öffentlichen Verkehr fast alle gewünschten Ziele erreichen kann. Aber auch im Umland grösserer Städte ist die Verkehrsanbindung oft gut. Viele Besorgungen lassen sich durchaus mit einem Trolley erledigen, oder zusammen mit Freunden und Familie – so dass statt drei Autos nur eins fährt.

Gut angenommen werden auch Projekte, die das Car-Sharing oder Bike-Sharing ermöglichen. Mit einer kostengünstigen Mitgliedschaft können Teilnehmer innerhalb ihres Umfelds sogar ohne ein eigenes Fahrzeug für den gewünschten Zeitraum die Vorzüge der Mobilität oder E-Mobilität geniessen.

Problematisch ist die Umstellung vor allem für Langstrecken-Pendler. Sie benötigen oftmals doppelt so lang für den Arbeitsweg, wenn sie Züge oder Busse nutzen. Nicht immer, weil diese Verkehrsmittel langsamer wären, sondern weil oft die Streckennetze zugunsten des Autobahnbaus vernachlässigt oder sogar zurückgebaut wurden. Auch das kann sich ändern, wenn der notwendige politische Wille da ist.

Nur einige wenige Personengruppen benötigen wirklich ein Auto – vor allem Menschen in sehr abgelegenen, unwegsamen Gegenden, die oft sogar auf ein Fahrzeug mit Allrad-Antrieb angewiesen sind, um nicht bei schlechtem Wetter isoliert zu werden. Das ist jedoch eher eine Ausnahme.

Wir sind und bleiben mobile Lebewesen, ein Umdenken in der Mobilität ist unabdingbar, wenn wir und kommenden Generationen auch in Zukunft noch mobil sein wollen. Schliesslich müssen alle ihren Weg finden – in Zukunft hoffentlich mit genügend Bedacht auf die Umwelt.

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